Ausfahrten planen, Zusagen zählen, Renngruppe, MTB und Genussrunde auseinanderhalten – und alle erreichen, wenn es am Sonntagmorgen doch schüttet.
Kurz gesagt
Klubraum ist eine Vereins-App aus Deutschland, mit der Radsportvereine ihr Vereinsleben organisieren: jede Ausfahrt als Termin mit Zu- und Absage, Teilnehmerlimit und automatischer Warteliste, Gruppen und Abteilungen – nach Tempo, Alter oder Disziplin – als eigene Areas mit eigener Terminsichtbarkeit, Mitfahrgelegenheiten zu Rennen, RTFs und Radmarathons, dazu Timeline, Umfragen und ein Mitgliederverzeichnis – in einer App für iOS, Android, macOS und den Browser. Klubraum ersetzt dabei weder Strava noch Komoot: Strava zeichnet die Fahrt auf, Komoot plant die Route, Klubraum organisiert den Verein drumherum. Die Mitgliederdaten liegen auf Servern in Frankfurt am Main, die App ist werbefrei, und die Basisversion mit allen Kernfunktionen ist dauerhaft kostenlos – über 10.000 Vereine, Gruppen und Organisationen mit mehr als 300.000 Mitgliedern nutzen sie.
Ein Radsportverein hat andere Aufgaben als ein Schachverein. Acht Situationen, die im Vereinsjahr wirklich vorkommen – und wie sie in Klubraum aussehen.
A-Gruppe mit 32er Schnitt, B-Gruppe mit 28, dazu die Genussrunde und der Nachwuchs: In Klubraum bekommt jede Gruppe ihre eigene Area – mit eigener Konversation, eigenen Terminen und eigener Terminsichtbarkeit. Wer nur in der B-Gruppe fährt, hat nicht die Absprachen der A-Gruppe auf dem Handy. Areas und Mitglieder sind unbegrenzt, auch in der kostenlosen Basisversion.
Die Sonntagsausfahrt legst du einmal als Serientermin an – wöchentlich, mit Uhrzeit, Ort und Beschreibung. Wer neu im Verein ist, muss nicht erst in einer Chatgruppe nachfragen, wo sich die Gruppe trifft: Es steht am Termin. Streckenprofil, Ausschreibung oder Anfahrtsskizze hängst du als Datei direkt an. Und wer sich verspätet, kann seinen Standort live teilen, damit die Gruppe ihn findet – Standortdaten löscht Klubraum automatisch nach 24 Stunden.
Eine Gruppe von zwölf fährt sich, mit dreißig wird sie unfahrbar. Am Termin antworten die Mitglieder mit Ja, Nein oder Vielleicht, und du siehst auf einen Blick, wer kommt. Setz eine Höchstteilnehmerzahl, und wer sich später meldet, rückt automatisch auf die Warteliste nach, sobald jemand absagt. Alles davon ist in der Basisversion enthalten; mit Plus kommen Antwort-Stichtage („Zusage bis Freitag“) und verbindliche Zusagen dazu.
Wenn es am Sonntagmorgen schüttet, sagst du den Termin ab statt ihn zu löschen: Alle Teilnehmer werden per Push und in der Timeline informiert, und die Ausfahrt bleibt als abgesagt im Kalender stehen. Wer erst um acht aufwacht, sieht sofort, was Sache ist – die Absage hängt nicht als Nachricht Nummer 40 in einer Chatgruppe. An der Lesebestätigung erkennst du, wie viele sie schon gesehen haben; mit Plus auch, wer.
Zum Rennen am anderen Ende des Landes fährt niemand gern allein, und drei Räder passen nicht in jedes Auto. Am Termin bietet ein Fahrer eine Fahrgemeinschaft an – mit Datum, Uhrzeit, Startpunkt, Beschreibung und der Zahl freier Sitzplätze. Wer mitfahren möchte, tippt auf „Mitfahren“ und ist eingetragen; der Fahrer wird bei jeder Zu- und Absage benachrichtigt.
RTFs, Vereinsmeisterschaft, Trainingslager, Jahreshauptversammlung: alles in einem Vereinskalender statt verteilt auf Aushang, Website und drei Chatgruppen. Jedes Mitglied abonniert seinen persönlichen Klubraum-Kalender in Google, Outlook oder Apple Kalender, und den Vereinskalender bettet ihr über einen sicheren Feed auf eurer Vereinswebsite ein – dort sehen ihn auch die, die die App nicht nutzen.
Zwischen November und März verlagert sich das Vereinsleben: Rollentraining, Athletik, Hallentermine, Stammtisch. Auch das sind Serientermine mit Zu- und Absage, oft mit engem Teilnehmerlimit, weil die Halle nur so viele Plätze hat. Per Abstimmung klärt ihr, wer im Frühjahr mit ins Trainingslager fährt.
Die Jugendgruppe bekommt ihre eigene Area mit ihren Trainingszeiten und Ausfahrten. Eltern melden ihre Kinder direkt am Termin an und bleiben erreichbar, ohne dass private Handynummern durch Chatgruppen wandern: Für Klubraum genügt eine E-Mail-Adresse, ein Beitrittslink oder ein QR-Code – eine Handynummer wird nicht gebraucht.
Auf den Handys eurer Mitglieder liegen längst zwei, drei Rad-Apps. Das ist kein Problem, das gelöst werden muss: Die drei beantworten unterschiedliche Fragen. Klubraum tritt nicht gegen Strava oder Komoot an, sondern füllt die Lücke, die beide offen lassen – alles, was vor und nach der Fahrt organisiert werden muss.
Strava (Strava, Inc., San Francisco) beschreibt sich selbst als „the app for active people“: aufzeichnen, auswerten, Segmente jagen, Kudos verteilen. Für Vereine gibt es Clubs mit Feed, Wochen-Bestenliste, Club-Nachrichten in Kanälen und Club Events.
Komoot (komoot GmbH, Schönefeld; seit März 2025 im Besitz der Mailänder Bending Spoons) ist ein Tourenplaner: „Find, plan and share your adventures.“ Strecke suchen, planen, navigieren, offline mitnehmen.
Klubraum organisiert alles um die Fahrt herum – und alles, was mit Rädern gar nichts zu tun hat: Vorstandssitzung, Trikotbestellung, Jahreshauptversammlung, Winterstammtisch.
Das ist keine Entweder-oder-Entscheidung. Vereine, die Klubraum einsetzen, fahren weiter mit Strava und planen weiter mit Komoot. Was Klubraum ersetzt, ist die WhatsApp-Gruppe, der Aushang im Vereinsheim und die Excel-Liste mit den Anmeldungen.
Ehrlich heißt: Es gibt Zeilen, in denen Strava, Komoot oder schlicht die WhatsApp-Gruppe vorne liegen. Wir haben sie nicht weggelassen.
| Kriterium | Klubraum | Strava | Komoot | WhatsApp-Gruppe |
|---|---|---|---|---|
| Wofür gemacht | Den Verein organisieren | Aufzeichnen und auswerten | Strecken planen und navigieren | Schnell Nachrichten schreiben |
| Fahrt aufzeichnen und auswerten Aufzeichnung, Segmente und Trainingsauswertung sind die Stärke von Strava – dafür ist es gebaut. | Nein | Ja | Ja, Tourenaufzeichnung | Nein |
| Route planen und navigieren Komoot ist ein Tourenplaner mit Sprachnavigation und Offline-Karten; bei Strava gehört die Routenplanung zum Abo. | Nein | Ja, im Abo | Ja, Kernfunktion | Nein |
| Trainingsdaten und Bestenlisten | Nein | Ja | Nein | Nein |
| Erreicht alle Mitglieder In Klubraum ist jedes Mitglied dabei, auch ohne Sportprofil und ohne Handynummer – eingeladen wird per E-Mail, Beitrittslink oder QR-Code. | Ja, alle Mitglieder | Nur Strava-Nutzer im Club | Nur Komoot-Nutzer | Nur mit Handynummer |
| Kalender für alle Vereinstermine In Klubraum inklusive Serienterminen, mehrtägigen Terminen, Kalender-Abo und Einbettung auf der Vereinswebsite. Ein Strava Club Event läuft laut Strava-Hilfe an einem Tag. | Ja | Club Events, je ein Tag | Nein | Nein |
| Zu- und Absage pro Ausfahrt Bei Strava ist der Beitreten-Button deaktiviert, sobald die Obergrenze erreicht ist. In Klubraum rücken weitere Mitglieder auf eine Warteliste und automatisch nach, sobald jemand absagt. | Ja, mit Limit und Warteliste | Ja, mit Obergrenze | Nein | Nur von Hand mitzählen |
| Gruppen und Abteilungen getrennt organisieren Areas in Klubraum haben eigene Termine, eigene Konversationen und eigene Benachrichtigungen; Strava bietet bis zu vier Tempogruppen innerhalb eines Club Events. | Ja, als eigene Areas | Vier Tempogruppen je Event | Nein | Nur als getrennte Gruppen |
| Mitfahrgelegenheiten zum Rennen | Ja, direkt am Termin | Nein | Nein | Nur per Nachricht |
| Schnelles Hin und Her Genau dafür ist ein Messenger gemacht, und darin bleibt er unschlagbar. Klubraum sortiert stattdessen nach Thema, Area und Termin. | Ja, nach Themen sortiert | Club-Nachrichten in Kanälen | Nein | Ja, die Stärke |
| Sprach- und Videoanrufe | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Anbieter und Sitz | aucentiq solutions GmbH, Karlsruhe | Strava, Inc., San Francisco | komoot GmbH, Schönefeld | Meta, USA |
| Kosten Bei Klubraum sind Plus und Pro optional, werden pro Nutzer und Jahr abgerechnet, monatlich in Rechnung gestellt und sind jederzeit kündbar. | Basisversion dauerhaft kostenlos | Kostenlos, Abo 74,99 €/Jahr | Kostenlos, Karten einmalig ab 3,99 € | Kostenlos |
Stand der Angaben zu Strava, Komoot und WhatsApp: Juli 2026, geprüft in den Hilfeseiten und Preisübersichten der Anbieter. Funktionen und Preise können sich ändern – im Zweifel direkt beim Anbieter nachsehen.
Ausfahrten und Termine mit Zu- und Absagen, Teilnehmerlimits und automatischen Wartelisten, Gruppen und Abteilungen als eigene Areas, Ankündigungen in der Timeline, Umfragen, Mitfahrgelegenheiten zu Auswärtsterminen, ein Mitgliederverzeichnis, das die Mitglieder selbst pflegen, und der digitale Mitgliedsausweis. Alles davon steckt in der dauerhaft kostenlosen Basisversion.
Aufzeichnung und Auswertung von Fahrten, Routenplanung und Navigation, Trainingssteuerung und Leistungswerte gehören zu Strava, Komoot, TrainingPeaks und den Apps eurer Radcomputer. Klubraum kümmert sich um die Ebene darüber: wer wann wo mit wem fährt, wer zugesagt hat und wer mitgenommen wird.
Beitragseinzug, Buchhaltung und die Stammdaten eurer Mitglieder bleiben in der Lösung, die ihr dafür einsetzt – Klubraum ergänzt sie um Kommunikation und Termine. Das Mitgliederverzeichnis in Klubraum ist eine Kontaktliste, die jedes Mitglied für sich selbst pflegt. Die Sport-Apps eurer Mitglieder bleiben davon ohnehin unberührt.
Für den Verein braucht ihr eine App, in der jede Ausfahrt ein eigener Termin ist – mit Zu- und Absage, Teilnehmerlimit und Warteliste. Klubraum macht genau das: die Sonntagsausfahrt als Serientermin, jede Gruppe als eigene Area, Mitfahrgelegenheiten zu Rennen direkt am Termin. Strecke und Aufzeichnung bleiben bei Komoot und Strava. Die Basisversion ist dauerhaft kostenlos und werbefrei, mit unbegrenzt vielen Mitgliedern und Areas.
In Klubraum legt ihr die Ausfahrt als Termin an, und jedes Mitglied antwortet mit Ja, Nein oder Vielleicht. Ihr seht jederzeit, wer kommt. Mit einer Höchstteilnehmerzahl bleibt die Gruppe fahrbar groß; wer sich später meldet, landet auf der Warteliste und rückt automatisch nach, sobald jemand absagt – mit Push-Benachrichtigung. Das steckt komplett in der kostenlosen Basisversion. Antwort-Stichtage und verbindliche Zusagen bringt Plus.
Über einen Kanal, der dem Verein gehört, statt über eine private Chatgruppe. In Klubraum stehen Ankündigungen in der Timeline und Termine im Vereinskalender; sagt ihr eine Ausfahrt ab, werden alle Teilnehmer per Push benachrichtigt und der Termin bleibt als abgesagt sichtbar. Wer später eintritt, kann ältere Ankündigungen nachlesen. Für die Anmeldung genügt eine E-Mail-Adresse, ein Beitrittslink oder ein QR-Code – eine Handynummer braucht niemand.
Nein, und das ist Absicht. Strava zeichnet die Fahrt auf und wertet sie aus, Komoot plant die Strecke und navigiert. Klubraum organisiert den Verein drumherum: welche Gruppe wann wo startet, wer zugesagt hat, wer wen zum Rennen mitnimmt und was in der Winterpause läuft. Die meisten Vereine nutzen alle drei nebeneinander. Was Klubraum ersetzt, ist eher die WhatsApp-Gruppe, der Aushang und die Excel-Liste.
Jede Gruppe bekommt in Klubraum eine eigene Area: A-Gruppe, B-Gruppe, Genussrunde, Nachwuchs. In der Area stehen die Termine, die Konversationen und die Benachrichtigungen genau dieser Gruppe – wer nur B fährt, hat nicht die Absprachen der A-Gruppe auf dem Handy. Areas können öffentlich oder privat sein, und ihr steuert pro Termin, für welche Areas er sichtbar ist. Areas und Mitglieder sind unbegrenzt.
Direkt am Termin. In Klubraum öffnest du die Ausfahrt oder das Rennen, tippst auf das Auto-Symbol und legst unter „Angebot hinzufügen“ eine Fahrgemeinschaft an – mit Datum, Uhrzeit, Standort, Beschreibung und der Zahl freier Sitzplätze. Wer mitfahren möchte, tippt auf „Mitfahren“ und ist eingetragen; ein zweiter Tipp trägt wieder aus. Der Fahrer wird bei jeder Zu- und Absage benachrichtigt. Auch Kinder lassen sich eintragen.
Dasselbe wie im Sommer, nur mit anderen Terminen. Rollentraining, Athletik, Hallenzeiten und Stammtisch legt ihr in Klubraum als Serientermine mit Zu- und Absage an, oft mit engem Teilnehmerlimit, weil die Halle nur so viele Plätze hat. Per Abstimmung klärt ihr, wer im Frühjahr ins Trainingslager mitfährt. Die Planung der neuen Saison läuft im selben Kalender weiter.
Klubraum ist in der Basisversion dauerhaft kostenlos – mit Kalender und Zusagen, Teilnehmerlimits und Wartelisten, Areas, Timeline, Umfragen, Fahrgemeinschaften und unbegrenzt vielen Mitgliedern, dazu werbefrei. Wer mehr Gestaltung und Kontrolle möchte, bucht Plus oder Pro dazu; für gemeinnützige Vereine beginnt Plus aktuell bei 1,80 € pro Nutzer und Jahr, monatlich abgerechnet und jederzeit kündbar. Strava ist ebenfalls kostenlos nutzbar, das Abo kostet 74,99 € im Jahr.
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Legt eure Sonntagsausfahrt als Serientermin an, ladet die Gruppe per Link ein und schaut, wie viele Zusagen bis Samstagabend drinstehen. Die Basisversion ist dauerhaft kostenlos, werbefrei und in wenigen Minuten eingerichtet.
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