Klubraum

WhatsApp-Alternative für Vereine

Vereinskommunikation, die zur Struktur eures Vereins passt – DSGVO-konform, werbefrei und in der Basisversion dauerhaft kostenlos.

Kurz gesagt

Klubraum ist eine Vereins-App aus Deutschland, die Vereine als DSGVO-konforme Alternative zu WhatsApp-Gruppen für ihre offizielle Kommunikation einsetzen: themenbezogene Chats mit Threads, ein gemeinsamer Vereinskalender mit Zu- und Absagen, eine Timeline für Ankündigungen, Umfragen, Fahrgemeinschaften und ein Mitgliederverzeichnis – in einer App für iOS, Android, macOS und den Browser. Die Daten der Mitglieder liegen auf Servern in Frankfurt am Main, Klubraum ist werbefrei, und der Verein schließt für die Verarbeitung einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Über 10.000 Vereine mit mehr als 300.000 Mitgliedern nutzen Klubraum; die Basisversion mit allen Kernfunktionen ist dauerhaft kostenlos.

Klubraum auf einen Blick

Die harten Fakten für euren Vergleich – jede Angabe entspricht dem heutigen Stand des Produkts.

Was es ist
Vereins-App für Kommunikation und Termine: themenbezogene Chats mit Threads, Vereinskalender mit Zu- und Absagen, Timeline für Ankündigungen, Umfragen, Fahrgemeinschaften, Mitgliederverzeichnis und digitaler Mitgliedsausweis.
Plattformen
Native Apps für iOS (ab iOS 14) und Android (ab Android 6), Desktop-App für macOS und eine vollwertige Web-App im Browser. Alle Varianten haben den gleichen Funktionsumfang, synchronisieren in Echtzeit und beherrschen die Kernfunktionen auch offline.
Preis
Die Basisversion ist dauerhaft kostenlos – mit allen Kernfunktionen, unbegrenzt vielen Mitgliedern und Areas, werbefrei. Optional gibt es Plus (aktuell ab 1,80 € pro Nutzer und Jahr für gemeinnützige Vereine) und Pro (ab 3,60 €), monatlich abgerechnet und jederzeit kündbar.
Datenschutz & Hosting
Die Daten liegen auf Servern in Frankfurt am Main in einem europäischen Rechenzentrum. Verschlüsselung bei der Übertragung und im Ruhezustand, Zugriff nach dem Need-to-know-Prinzip, Passwörter mit Argon2 gehasht. Der Verein akzeptiert mit dem Anlegen einer Gruppe einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO; die Liste der Unterauftragsverarbeiter ist öffentlich.
Anmeldung
Ohne Handynummer. Mitglieder werden per E-Mail-Adresse, Beitrittslink, QR-Code oder über ein Beitrittsformular auf der Vereinswebsite eingeladen; ihr Profil pflegen sie selbst.
Passende Vereinsgröße
Es gibt keine Mindestgröße, Mitglieder und Areas sind unbegrenzt. Die technische Grenze liegt bei rund 16.000 Mitgliedern – ab etwa 10.000 Mitgliedern empfehlen wir, das Support-Team einzubeziehen.
Verbreitung
Über 10.000 Vereine, Gruppen und Organisationen mit mehr als 300.000 Mitgliedern nutzen Klubraum.
Anbieter
aucentiq solutions GmbH, Alter Weinberg 5, 76228 Karlsruhe – Made in Germany, werbefrei und ohne Verkauf von Mitgliederdaten.

Warum WhatsApp im Verein an Grenzen stößt

WhatsApp ist praktisch, weil fast alle es schon haben. Für den privaten Austausch unter Mitgliedern ist das unproblematisch. Sobald der Vorstand WhatsApp aber zum offiziellen Kanal des Vereins macht, kommen vier Punkte dazu, die vorher niemand geklärt hat.

Adressbuch-Abgleich und Chat-Backups

WhatsApp gleicht das Adressbuch mit seinen Servern ab, sobald die App Zugriff darauf hat – die übliche Einstellung. Dabei gehen die Kontaktdaten samt Rufnummern an WhatsApp, ohne dass diese Kontakte vorher zugestimmt haben – aus Datenschutzsicht wäre das nötig. Verweigert ein Mitglied den Adressbuch-Zugriff, entfällt der Abgleich; darauf kann der Vorstand aber nicht für jedes Mitglied bauen. Dazu kommt das Standard-Backup: Es legt den Chat-Verlauf je nach Einstellung in iCloud oder Google Drive ab, und dort ist er von WhatsApps Verschlüsselung nicht erfasst – Google bzw. Apple können die Inhalte lesen, und wer sie rechtlich dazu verpflichtet, ebenfalls. Verschlüsselte Backups muss jedes Mitglied selbst einschalten; der Verein kann das nicht für seine Mitglieder entscheiden.

WhatsApp über Ende-zu-Ende-verschlüsselte Backups

Der Verein ist verantwortlich

Nutzt der Verein WhatsApp als offizielles Medium, trägt der Vorstand die datenschutzrechtliche Verantwortung für diese Verarbeitung. Die freiwillige Nutzung unter Mitgliedern bleibt unproblematisch; eine offizielle Anordnung durch den Vorstand ist rechtlich angreifbar. Der Landessportbund NRW hat die Rechtslage für Vereine aufbereitet.

Rechtslage beim Landessportbund NRW (VIBSS)

Werbung und Meta-Verknüpfung

WhatsApp gehört seit 2014 zu Meta und ist nicht mehr werbefrei: Im „Updates“-Tab werden Anzeigen in Status und Kanälen ausgespielt, in der EU seit Anfang 2026 schrittweise. Für das Targeting nutzt WhatsApp Land oder Stadt, Sprache, abonnierte Kanäle und die Interaktion mit Anzeigen; ist das Konto im Meta-Accounts-Center mit Facebook oder Instagram verknüpft, fließen Daten aus diesen Konten ein. Die Inhalte von Einzel- und Gruppenchats sowie Anrufe bleiben laut Meta Ende-zu-Ende-verschlüsselt und werden nicht für Werbung ausgewertet.

Werbung im „Updates“-Tab bei klicksafe

Unübersichtlichkeit ab 20, 50, 100 Mitgliedern

Ein WhatsApp-Gruppenchat ist flach: keine Themen-Kanäle, kein Vereinskalender, keine Zu- und Absagen auf Termin-Ebene. Wird die Gruppe groß, ist selten ein Strang für alle relevant – die einen sind vom Dauerbimmeln genervt, die anderen trauen sich nicht mehr zu schreiben, und wichtige Nachrichten gehen unter.

Messenger-Ersatz oder Vereins-App?

Die meisten Vereine suchen einen datenschutzfreundlicheren Messenger – und merken beim Umstieg, dass das nur die Hälfte des Problems löst. Ein Messenger ersetzt den Chat. Er ersetzt nicht die Organisation drumherum.

Was ein Messenger löst

Signal und Threema sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt, werbefrei und im Verein datenschutzkonform einsetzbar. Beide sind im Funktionsumfang nahe an WhatsApp – wer nur den Datenschutz im Chat verbessern will, ist damit fertig.

  • Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten und Anrufe
  • Keine Werbung, kein Tracking
  • Signal ist kostenlos und spendenfinanziert, Threema kostet einmalig rund 5–6 € pro Person
  • Threema kommt ohne Handynummer aus

Was ein Messenger nicht löst

Weil Signal und Threema funktional nahe an WhatsApp sind, bleiben sie ebenso flach. Genau die Dinge, die im Verein die meiste Zeit kosten, hat ein reiner Messenger nicht – und Threema begrenzt Gruppen zusätzlich auf 256 Teilnehmer.

  • Ein gemeinsamer Vereinskalender für alle Trainings, Spiele und Sitzungen
  • Zu- und Absagen pro Termin, mit Teilnehmerübersicht, Teilnehmerlimit und automatischer Warteliste
  • Abteilungen, Teams und Themen als eigene Areas mit eigenen Rechten und eigener Terminsichtbarkeit
  • Ankündigungen an den ganzen Verein, die nicht im Chat-Strom untergehen
  • Fahrgemeinschaften zu Terminen und ein Mitgliederverzeichnis, das die Mitglieder selbst pflegen
  • Ein Verlauf, in dem neue Mitglieder nachlesen können, was besprochen wurde – im Messenger fängt jede und jeder bei null an
  • Ein Zugang von jedem Gerät und aus dem Browser – im Messenger hängt der Verlauf am Handy und am eigenen Backup

Klubraum, WhatsApp, Signal und Threema im Vergleich

Ehrlich heißt: Es gibt Zeilen, in denen die Messenger vorne liegen. Wir haben sie nicht weggelassen.

Kriterium KlubraumWhatsAppSignalThreema
Anbieter aucentiq solutions GmbH, KarlsruheMeta (seit 2014)Signal Foundation, gemeinnützigThreema GmbH, Schweiz
Kosten Bei Klubraum werden Plus und Pro pro Nutzer und Jahr abgerechnet, monatlich und jederzeit kündbar. Basisversion kostenlos, optional Plus/ProKostenlosKostenlos, spendenfinanziertEinmalig rund 5–6 € (6 CHF)
Plattformen iOS, Android, macOS, WebAndroid, iOS, Browser, DesktopAndroid, iOS, DesktopAndroid, iOS, Desktop
Handynummer für die Anmeldung nötig Klubraum lädt per E-Mail-Adresse, Beitrittslink oder QR-Code ein. NeinJaJaNein
Verschlüsselung Klubraum verschlüsselt bei der Übertragung und im Ruhezustand; die Server stehen in Frankfurt am Main. Bei WhatsApp gilt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung laut Meta für Chats und Anrufe – das Standard-Backup ist davon nicht erfasst. Transport und Ruhezustand, Server in DeutschlandEnde-zu-Ende in ChatsEnde-zu-EndeEnde-zu-Ende
Sprach- und Videoanrufe NeinJaJaJa
Werbung in der App Bei WhatsApp im „Updates“-Tab (Status und Kanäle), nicht in Chats; in der EU seit Anfang 2026 schrittweise. Klubraum hat kein werbefinanziertes Geschäftsmodell. NeinJaNeinNein
Abteilungen und Themen mit eigenen Rechten In Klubraum als Areas mit rollenbasiertem Zugriff und eigener Terminsichtbarkeit; WhatsApp, Signal und Threema haben flache Gruppenchats. JaNeinNeinNein
Gemeinsamer Vereinskalender In Klubraum inklusive Serienterminen, iCal-Abo und Einbettung auf der Vereinswebsite. JaNeinNeinNein
Zu- und Absagen pro Termin In Klubraum mit Teilnehmerübersicht, Teilnehmerlimit und automatischer Warteliste. JaNeinNeinNein
Verlauf für neue Mitglieder Wer später eintritt, findet in Klubraum auch ältere Ankündigungen und Beschlüsse. Bei WhatsApp, Signal und Threema beginnt der Verlauf für neue Mitglieder bei null – in Ende-zu-Ende-verschlüsselten Gruppen ist das technisch so angelegt. Auch Nachrichten vor dem BeitrittErst ab dem BeitrittErst ab dem BeitrittErst ab dem Beitritt
Verlauf bei Handywechsel In Klubraum liegt der Verlauf beim Verein, nicht auf dem einzelnen Handy – neues Gerät anmelden oder im Browser öffnen, und alles ist wieder da. Bleibt erhalten, auf jedem Gerät und im BrowserNur mit eigenem BackupNur mit Backup oder Übertragung vom alten GerätNur mit eigenem Backup

Stand der Angaben: Juli 2026. Preise und Funktionen der Messenger können sich ändern – prüft sie im Zweifel direkt beim Anbieter.

Was den Unterschied im Vereinsalltag macht

Alle Funktionen sind in der kostenlosen Basisversion enthalten. Die Detailseiten zeigen, wie sie im Verein eingesetzt werden.

Vereinskalender mit Zu- und Absagen

Ein Kalender für alle Termine des Vereins: Serientermine für wöchentliches Training, mehrtägige Events, Teilnehmerlimits mit automatischer Warteliste, Anmeldung von Kindern und Gästen, Anhänge am Termin. Der Kalender lässt sich als iCal-Feed in Google, Outlook und Apple Kalender abonnieren und per iframe auf der Vereinswebsite einbetten.

Zum Gruppenkalender

Themenbezogene Chats statt eines Gruppenchats

Konversationen gehören zu einem Thema, einer Abteilung oder einem Termin – mit Antworten in Threads, Reaktionen, Erwähnungen, Sprachnachrichten, Bildern, Videos, Dokumenten und Standorten. Jedes Mitglied stellt fein ein, worüber es benachrichtigt wird, statt bei jeder Nachricht das Handy vibrieren zu lassen.

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Timeline für Ankündigungen

Wichtige Neuigkeiten stehen in einem chronologischen Feed für den ganzen Verein – mit Fotos, Videos und Dokumenten, Kommentaren und Reaktionen, filterbar nach Areas. Ankündigungen gehen so nicht zwischen Absprachen unter.

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Areas für Abteilungen und Teams

Der Verein wird in Areas mit Haupt- und Unterstruktur abgebildet: Abteilungen, Mannschaften, Vorstand, Projektgruppen. Der Zugriff ist rollenbasiert pro Area, und ihr steuert, welche Termine für wen sichtbar sind. Mitglieder und Areas sind unbegrenzt.

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Umfragen und Fahrgemeinschaften

Terminfindung und Abstimmungen direkt in der Konversation, anonym oder offen, mit Frist und Live-Ergebnis. Zu Auswärtsterminen bieten Fahrer Plätze an, Mitfahrende treten mit einem Klick bei – jede Fahrgemeinschaft bekommt ihren eigenen Chat.

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Sucht ihr das für eine bestimmte Sportart? Für Ausdauersportvereine haben wir es im Detail aufgeschrieben:

Raus aus dem WhatsApp-Chaos

Der Umstieg gelingt am besten schrittweise. Fünf Schritte, die sich in der Praxis bewährt haben.

  1. Mit einer Testgruppe anfangen

    Erst eine Abteilung oder ein Team ausprobieren lassen, nicht gleich den ganzen Verein. Ideal ist eine Gruppe, die neuen Werkzeugen offen gegenübersteht.

  2. Struktur und erste Termine anlegen

    Die wichtigsten Areas für Abteilungen, Teams und Themen einrichten und die nächsten Termine eintragen – damit neue Mitglieder beim ersten Login etwas vorfinden.

  3. Alle einladen

    Per E-Mail-Liste lassen sich beliebig viele Adressen auf einmal einfügen. Alternativ gibt es einen Beitrittslink, einen QR-Code für das Vereinsheim oder ein Beitrittsformular für die Vereinswebsite.

    Anleitung: Mitglieder einladen

  4. Den Beitrittslink dort teilen, wo alle noch sind

    Der Beitrittslink kann in der bestehenden WhatsApp-Gruppe geteilt werden. Erklärt offen, warum ihr wechselt, und benennt eine Ansprechperson im Verein, die bei der Einrichtung hilft.

  5. Das Offizielle umziehen

    Ankündigungen, Termine und Zu- und Absagen laufen ab jetzt über Klubraum. Die WhatsApp-Gruppe kann eine Zeit lang parallel weiterlaufen, bis alle umgestiegen sind – oder ihr macht einen harten Schnitt.

Was Klubraum abdeckt – und was nicht

Klubraum deckt die Kommunikationsebene ab

Kalender, Chat, Timeline und alles, was das Vereinsleben zusammenhält: Termine mit Zu- und Absagen, Abteilungen, Ankündigungen, Umfragen, Fahrgemeinschaften, ein Mitgliederverzeichnis, das die Mitglieder selbst pflegen, und der digitale Mitgliedsausweis.

Beitrags- und Mitgliederverwaltung sind aktuell nicht abgedeckt

Beitragseinzug, Buchhaltung, Rechnungen und die Pflege von Mitgliederstammdaten im Verwaltungssinn gehören aktuell nicht zu Klubraum. Das Mitgliederverzeichnis in Klubraum ist eine Kontaktliste, die jedes Mitglied für sich selbst pflegt.

Klubraum läuft neben euren bestehenden Werkzeugen

Wer eine Verwaltungslösung für Beiträge und Buchhaltung nutzt, behält sie und ergänzt Klubraum für Kommunikation und Termine. Beide Ebenen arbeiten unabhängig voneinander.

Häufige Fragen zur WhatsApp-Alternative für Vereine

Welche WhatsApp-Alternative ist für Vereine DSGVO-konform?

Für Vereine kommen zwei Arten von Alternativen in Frage: datenschutzfreundliche Messenger wie Signal oder Threema und Vereins-Apps wie Klubraum. Klubraum kommt aus Deutschland, die Mitgliederdaten liegen auf Servern in Frankfurt am Main in einem europäischen Rechenzentrum, die Übertragung und Speicherung sind verschlüsselt, die App ist werbefrei, und der Verein schließt den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ab, den er als Verantwortlicher braucht.

Darf ein Verein WhatsApp für die offizielle Kommunikation nutzen?

Nutzt ein Verein WhatsApp als offizielles Medium, trägt der Vorstand die datenschutzrechtliche Verantwortung für diese Verarbeitung. Die freiwillige Nutzung unter Mitgliedern bleibt unproblematisch, eine offizielle Anordnung durch den Vorstand ist dagegen rechtlich angreifbar – unter anderem, weil WhatsApp bei erteiltem Adressbuch-Zugriff Kontakte samt Rufnummern zum Abgleich überträgt, ohne dass diese Kontakte zugestimmt haben. Der Landessportbund NRW hat die Rechtslage für Vereine aufbereitet.

Was kostet eine WhatsApp-Alternative für den Verein?

Klubraum ist in der Basisversion dauerhaft kostenlos – mit Chat, Kalender, Umfragen, Fahrgemeinschaften, Timeline und unbegrenzt vielen Mitgliedern. Wer mehr Gestaltung und Kontrolle möchte, bucht Plus oder Pro dazu; für gemeinnützige Vereine beginnt Plus aktuell bei 1,80 € pro Nutzer und Jahr, monatlich abgerechnet und jederzeit kündbar. Signal ist kostenlos, Threema kostet einmalig rund 5–6 € pro Person.

Reicht ein Messenger wie Signal oder Threema für einen Verein?

Wenn es dem Verein nur um besseren Datenschutz im Chat geht, reichen Signal oder Threema. Beide sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt und funktional nahe an WhatsApp – und damit ebenso flach: kein Vereinskalender, keine Zu- und Absagen pro Termin, keine Abteilungen mit eigenen Rechten. Wächst die Gruppe auf 50 oder mehr Mitglieder, wird ein einzelner Gruppenchat unübersichtlich; Threema begrenzt Gruppen zudem auf 256 Teilnehmer.

Wie bringen wir unsere Mitglieder aus der WhatsApp-Gruppe in die neue App?

In fünf Schritten: Zuerst testet eine Abteilung oder ein Team die App. Dann legt ihr die wichtigsten Areas und die nächsten Termine an, damit neue Mitglieder etwas vorfinden. Anschließend ladet ihr alle ein – per E-Mail-Liste, Beitrittslink, QR-Code oder Beitrittsformular auf der Vereinswebsite. Danach teilt ihr den Beitrittslink dort, wo noch alle sind: in der bestehenden WhatsApp-Gruppe. Zuletzt zieht die offizielle Kommunikation um.

Brauchen alle Mitglieder eine Handynummer oder ein Smartphone?

Nein. Für Klubraum wird keine Handynummer benötigt, eingeladen wird per E-Mail-Adresse, Link oder QR-Code. Es gibt native Apps für iOS und Android, eine Desktop-App für macOS und eine vollwertige Web-App im Browser, alle mit dem gleichen Funktionsumfang. Mitglieder ohne Smartphone können also am Rechner teilnehmen. WhatsApp und Signal setzen dagegen eine Handynummer voraus.

Bereit für Vereinskommunikation ohne WhatsApp-Chaos?

Die Basisversion ist dauerhaft kostenlos, werbefrei und in wenigen Minuten eingerichtet. Ihr könnt Klubraum auch erst einmal ohne Anmeldung ausprobieren.

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